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  Volkstrauertag 2013
 
Volkstrauertag in den Ludwigsfelder Ortsteilen
Kerzendorf und Wietstock



 
Der diesjährige Volkstrauertag stand ganz im Zeichen des Befreiungskrieges von 1813 gegen Napoleon. In diesem Jahr habe ich mich etwas mehr damit beschäftigt. Wie unten aufgeführt, die Orte in dem ich wegen dem Gedenkjahr gewesen bin. Zum Volkstrauertag bin ich mit einigen Freunden zur Kerzendorfer Schanze bei Ludwigsfelde gefahren, um dort Gräber zu Säubern. An der Straße nach Wietstock in den Wäldern befinden sich Gräber und Gedenksteine. An der Straße weist ein Gedenkstein aus DDR Zeiten zu den Gräbern. Es folgt das Grab von W. Busch, einst ein steinerndes Kreuz. Dahinter das Grab von zwei Gefallenen Offiziere, Carl Graf von Dohna und Otto von Dargitz. Sie wurden am Tag nach der Schlacht von einer Patrouille des Regiments entdeckt und begraben. Später wurde von König Friedrich Wilhelm IV eine Grabstätte veranlasst. Es wurde in einem Birkenrondell ein ummauertes Grab errichtet. Heute ist nur noch eine zerbrochene Namenstafel vorhanden, sowie teile vom Sockel. In Wietstock wurde wie auch an der Kerzendorfer Schanze ein Gedenkstein eingeweiht. Nahe der Kirche am hölzernen Reiter, befindet sich der Gedenkstein.

Erinnerung an das opferreiche Gefecht
bei Wietstock vor 200 Jahren

Am Vormittag kam es in Wietstock zum Schusswechsel. Später rückten die preußischen Truppen richtung Kerzendorf und nahmen die Holzbrücke vom Übergang des Nuthegrabens mit. Dann kam es zum Gefecht am Nuthegraben. Im Ort befanden sich französische Geschütze, als Deckung dienten die Häuser. Nach vier Stunden schaffte die französische Durutte den Übergang über den Nuthegraben. Die preußischen Truppen konnten den überlegende Gegner nicht lange stand halten. Die Truppen zogen sich richtung Großbeeren zurück, bei Heinersdorf bezogen sie ein Nachtlager. Am 22. August 1813 starben hier: 22 Offiziere, 334 Mann und 221 Pferde. Vom Königin-Dragoner Regiment fielen 40 Mann, vom westpreußischen Dragoner gab es 60 Tote und Verwundete zu beklagen.









Ab August 1813, kam es zu mehreren Gefechten im brandenburgischem Teltow Fläming. Am 20. August kam es in Luckenwalde zu ein Gefecht, ein Grab befindet sich im Ort. Am 21 gab es im Ort Mellensee ein Gefecht, ein Ehrenfriedhof ist noch vorhanden. In Richtung Großbeeren, kam es in Wietstock und Kerzendorf zu Kämpfe. In Jühnsdorf erinnert ein Gedenkstein an ein Nachthutgefecht, kurz darauf kam es in Blankenfelde zu einem Gefecht. Eine der größten Schlachten, gab es am 23. August 1813 in Großbeeren. Hier konnte die französische Armee aufgehalten werden. Einige Denkmäler, sowie ein Friedhof sind stille Zeugen der Tage. Beim Rückzug, kam es in Sperenberg zu einem Nachthutgefecht. Einige Schlachten fanden im dennewitzer Raum ab September statt. In Dennewitz gibt es einige Denkmäler, sowie ein erhaltenes Grab mit 80 unbekannten Soldaten. In Gölsdorf kam es an der Bockwindmühle und dem Kirchhof zu Kämpfe, ein Grab befindet sich hier. In den umliegenden Ortschaften, Wölmsdorf, Niedergörsdorf und Rohrbeck, gibt es weitere Denkmäler.

In Potsdam Mittelmark ist Hagelberg als bekanntester Ort zu nennen, hier kam es am 27. August zu einer Schlacht. Es befinden sich drei Denkmäler im Ort, wobei eines in diesem Jahr eingeweiht wurde.

Auch Potsdam blieb nicht ruhig in den Kriegstagen, so wurde hier ein Bollwerk errichtet. Jedoch kam es nicht zu einem Gefecht, da in Großbeeren die französische Armee geschlagen wurde.

Zum Ende des Herbstfeldzuges, kam es am 16. Oktober, im sächsischen Markkleeberg zu einem Gefecht am Torhaus. Danach kam es zur größten Schlacht des Befreiungskrieges, das Völkerschlachtdenkmal ist hier als Zeichen des Sieges 1913 errichtet worden.



Bildersammlung des Jahres 2013 zum Gedenkjahr 1813

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