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  Einbettung von Kriegstote in Bornim
 
Einbettung der Kriegstoten auf dem Bornimer Friedhof

Im November 2012 wurden bei Bauarbeiten 83 Wehrmachstsoldaten geborgen. Diese starben ende des zweiten Weltkrieges, uns sind möglicherweise ihren Wunden erlegen. An der ehemaligen Kaserne des Infanterie-Regiments 9 (später Adolf-Hitler-Kaserne), in der Pappelallee, wurden die Toten in den Kriegswirren nur Notdürftig begraben. Es werden noch ca. 500 Tote in dieser Erde vermutet. Die jetzt auf dem Neuen Friedhof in Bornim ihre letzte Ruhe fanden, haben noch kein Grabstein. Zur Zeit ist die
WASt dabei die Toten zu Identifizieren. Ein neuer Hinweis kam zur Einbettung an tage, demnach wird nun nach ein Grab mit 30 Toten (29 Deutsche, 1 Französischer Soldat) gesucht.
Das Kriegsgräberfeld am Eingang des Friedhofes, wurde 1945 angelegt. Mit den außen liegenden Grabstellen an der West- und Nordseite sowie den 12 Reihen im Feld. Ab 1984 begann die Zweitbelegung der außen liegenden Wahlstellen. Bestattet wurden im Mittelfeld 259 namentlich erfasste Kriegsopfer. Es waren Bombenopfer aus Potsdam vom 14.04.1945 und Soldaten, die im Potsdamer Lazarett starben, Zwangsarbeiter, Männer vom Volkssturm sowie Zivilpersonen. Die Zahl der unbekannten Soldaten beläuft sich auf 262. 1995 konnte das Kriegsgräberfeld neu gestaltet werden. Betonsteine ersetzte man durch kleine Kissensteine aus hellem Granit. Durch das Entfernen der kleinen Buchsbaumhecken wurde der Blick frei auf das gesamte Gräberfeld mit den jetzt 13 Reihen und dem in der Mitte stehenden Holzkreuz. 2012 konnten 517 Kriegstote dokumentiert werden, nun ruhen hier 600 Kriegsopfer.








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